AM SEE STAAD

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Situationsplan _ Layout
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AM SEE STAAD

Neubau Wohn- und Gewerbeüberbauung, Thal TG

2018-2020

Die neuen hochwertigen Mietwohnungen befinden sich in der Gemeinde Thal im Gebiet Speck, im Osten des Ortsteil Staad. Direkt am Bodensee und mit reichlich Abstand zur Hauptstrasse entstehen drei neue Baukörper mit Total 46 Mietwohnungen und einer Tiefgarage mit 60 Einstellplätzen. Die 2.5 bis 4.5 Zimmer-Wohnungen werden im Minergie-Standard realisiert. Sämtliche Wohnungen punkten durch ihre funktionalen Grundrisse, den Einsatz hochwertiger Materialien und den einmaligen Seebezug. Die Küchen verfügen über genügend Stauraum und einen Backofen mit Steamerfunktion. Es wird ein Eichenriemen-Parkett verlegt und in den Nasszellen ein schöner Plattenbelag. Garderobenschränke sorgen für zusätzlichen Stauraum. Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Waschturm. Entrée, Küche und Nasszellen werden mit LED-Einbauspots versehen.

Durch die Positionierung der Baukörper werden unterschiedliche Aussenräume geschaffen. Gegen Innen entsteht ein Wohnpark und an den Rändern laufen die Aussenflächen sanft in die Natur hinein. Die unmittelbare Natur- und Seenähe schafft einen unverwechselbaren Charakter für die Überbauung. Entlang der Hauptstrasse bildet der zweigeschossige Gewerbebau den Auftakt zur Überbauung und dient zugleich als Abschirmung des Wohnraumes zum Strassenraum.

Umgebungsgestaltung

Um den offenen Charakter zu wahren, sieht das Bepflanzungskonzept einen Wohnpark mit einzelnen versetzten Bäumen vor. Als Abgrenzung zum Uferweg dient eine Wildhecke mit einheimischen Sträuchern. Heckenelemente schaffen Privatsphäre und grenzen zugleich das Gewerbe ab. Einzelne Durchgänge ermöglichen eine Verbindung zwischen diesen Bereichen und schaffen ein lockeres Erscheinungsbild. Für Gross und Klein entstehen Aufenthalts-, Spiel- und Sportflächen, welche zum Verweilen einladen.

Das Gebiet Speck liegt im Osten des Ortsteil Staad der Gemeinde Thal. Eingespannt zwischen den grossmassstäblichen Gewerbebauten der Firmen Golden Games und der Gebrüder Weiss erstreckt sich das Gebiet von der Hauptstrasse bis zum Seeufer. Die Bahntrasse, welche die Firmengelände der Gebrüder Weiss und der Stadler Rail erschliesst bildet eine starke Zäsur und teilt das Gebiet. Mit dem Seeufer und dem Panzergraben mit ihrer begleitenden Vegetation prägen markante landschaftliche Räume den östlichen bis nordwestlichen Rand der Parzellen und unterstreichen die Einbettung in die naturnahe Umgebung.

Es wird ein Bebauungsmuster gewählt, welches sich an der heterogenen Bebauungsstruktur orientiert und sich durch die präzise Setzung der Gebäude zwischen Hauptstrasse, Bahntrasse und Seeufer in das Gebiet Speck einschreibt. Durch die Positionierung der Baukörper werden unterschiedliche Aussenräume aufgespannt. Gegen Innen entsteht ein Wohnpark und an den Rändern bilden sich spezielle Orte des Übergangs von der Bebauung zur Natur. Die unmittelbare Naturnähe bildet einen

beachtlichen Wert für die Überbauung. Entlang der Hauptstrasse bildet der zweigeschossige Gewerbebau den Auftakt zur Überbauung. Dieser wird in der Flucht des Industriebaus der Golden Games gesetzt und bildet mit diesem eine ortsbaulich relevante Zeile, welche als Filterschicht den Wohnpark vom Strassenraum abschirmt und das Tor zur Überbauung bildet. Nördlich der Bahntrasse wirkt das viergeschossige Haus C (4/4a) als vermittelnder Baukörper in der Überbauung. Einerseits bildet es mit dem Gewerbebauten Zugangsbereich in die Wohnüberbauung und auf der anderen Seite definiert es mit den Häusern A (6/6a) und B (6b/6c) den Wohnpark. Durch diese Setzung entsteht eine Bebauung mit Aussenräumen, welche sich selbstverständlich den Landschaftsraum einfügt.

Umgebungsgestaltung

Die Erschliessung der Überbauung erfolgt über ein Wegenetz, dessen Form sich an der Bebauungsstruktur orientiert. Mittels orthogonaler Wegeführung wird so eine direkte und nachvollziehbare Erschliessungsform geschaffen. Die halb-öffentlichen Platzsituationen orientieren sich wiederrum an der Wegestruktur. Die Belagsflächen der Wege wurden bewusst differenziert zu denen der Plätze gewählt. Für Gross und Klein entstehen attraktive Aussenräume mit Aufenthalts-, Spiel, und Sportfunktion, so wie gesellschaftlichem Austausch. Um den offenen Charakter zu wahren, erhält das Bepflanzungskonzept einen parkartigen Charakter mit locker eingestreuten Einzelbäumen. Einzig soll zwischen Gewerbefläche und Wohnbauten der oben erwähnte dicht bepflanzte heutige Wassergraben in die Überbauung hineingreifen und zu einer klaren Zonen Trennung führen. In Anlehnung an den Überbauungsplan von 1997 wird entlang der Hauptstrasse die Baumreihe den Strassenraum fasst. Heckenelemente gliedern den halb-öffentlichen Aufenthaltsbereichen von den privaten Aussenräumen. Einzelne Durchgänge ermöglichen eine Verbindung zwischen diesen Bereichen und schaffen trotz linearer Ausbildung ein lockeres Erscheinungsbild. Als Abgrenzung zum stark frequentierten Uferweg schafft eine Wildhecke mit einheimischen Sträuchern Intimität.